Bauen - es geht weiter am Anna-Hospital

25.08.2009, 02:09 von Fabian Grafe

Wer erinnert sich heute noch an den Zustand des Anna-Hospitals vor zehn Jahren? Ein großes leeres Gebäude, das auf Nutzer wartete. Oben nicht ganz dicht und unten feucht mit einem Gewirr von alten undichten oder verstopften Leitungen im Keller. Mit der Übernahme durch die Schloßkirchengemeinde zog wieder Leben ein. Das Dach wurde abgedichtet, die Kellerräume und die Infrastruktur des Hauses wurden saniert. Das Ehepaar Borchard entwickelte einen Sanierungsplan und ein Raumnutzungskonzept. Die Sozialstation fand ihr Zuhause. Einige Räume konnten vermietet werden. Mit dem Einrichten des Gemeindebüros und der Fertigstellung des großen Gemeindesaales zog auch die Kirchgemeinde in ihr Gebäude ein. Zusammen mit den Einrichtungen des Diakoniewerkes „Neues Ufer“ ist hier an historischem Ort ein kirchliches Zentrum wiedererstanden, das weit in den Stadtteilhineinwirkt.
Das hat in den vergangenen Jahr viel Zeit, Kraft und Geld gekostet. Ende 2007 musste eine Pause eingelegt werden. Wie aber sollte es weitergehen? Die große Hüllensanierung stand noch aus.
Seit Frühjahr 2009 wurde darüber im Kirchgemeinderat beraten, gab es doch Förderzusagen des Landes (EGS) von 50% der Baukosten, die aber 2010 auslaufen. Die Kirchgemeinde aber hatte kein Geld, ihre Eigenanteile von über 62.000 € aufzubringen.
Nach gründlichen Beratungen und Prüfungen durch die Bauaufsicht des Kirchenkreises, wurde der Kirchgemeinde geraten, diese Summe als einen weiteren Kredit bei der Landeskirche zu sehr günstigen Bedingungen zu beantragen. Der Kirchgemeinderat ist diesem Rat auch gefolgt, da auf absehbare Zeit günstiger nicht zu bauen sein wird. So werden dann im Herbst wieder Gerüste um das Anna-Hospital stehen. Das Bauen kann weitergehen. Die Hülle des Gebäudes (Dach, Fenster, Mauerwerk) wird im nächsten Jahr saniert sein.
Das passt, denn zum Ende 2010 wird die Schlosskirche wegen der anstehenden Restaurierung geschlossen werden. Da könnte dann die Gemeinde in ein ansehnliches Gemeindehaus einziehen, um dort auch ihre Gottesdienste zu feiern.
Alles fügt sich. Und voller Optimismus meine ich, dass der mögliche Kredit nicht in voller Höhe in Anspruch genommen werden muss, weil aus der Kirchgemeinde bis zum Ende des Jahres viele Spenden dazukommen werden.

Propst H. Marquardt

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Chronik - Artikelübersicht

13.08.2010, 23:44 von Fabian Grafe

Bauen - Unser Gemeindehaus

Die Gerüste sind gefallen, schön sieht es jetzt aus. Es grüßt alle, die vom Süden her in das Stadtzentrum fahren, mit seinen frischen Farben und mit dem Kreuz als Segenszeichen. Schön ist es geworden, unser Gemeindehaus. Nun fehlt nur noch die Renovierung des Gemeindebereichs im Erdgeschoss. Da wir schon im September aus der Unterkirche ausziehen müssen und nach Weihnachten aus der Kirche, sollen hier noch die dringendsten Sanierungsarbeiten durchgeführt werden.

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22.01.2010, 01:27 von Fabian Grafe

Bauarbeiten am Anna-Hospital

Noch vor Weihnachten 2009 - und damit vor der wetterbedingten Pause - konnten die Dachdeckerarbeiten abgeschlosssen werden. Dabei wurde auch das Holzkreuz erneuert. Der Abriß des (später ergänzten) Anbaus über dem Eingang ist auch erfolgt, womit die Fassade wieder ihren ursprünglichen Zustand erhalten wird. Weiterhin ist der alte Wintergarten im 1. Stock erneuert worden. Beide waren stark beschädigt und auf Dauer nicht mehr verkehrssicher.

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25.08.2009, 02:09 von Fabian Grafe

Bauen - es geht weiter am Anna-Hospital

Wer erinnert sich heute noch an den Zustand des Anna-Hospitals vor zehn Jahren?

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18.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Baugeschehen im Anna-Hospital

Es ist wieder viel geschehen auf dem Bau im Anna-Hospital: Zur 15-Jahresfeier der Diakonie-Sozialstation am 7.Januar 2006 wurden der Jugendraum mit etwa 60 Jugendlichen zusammen mit einer Besucher-Jugendgruppe und der Kinderraum für die "Rappelkiste" eingeweiht.

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17.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Die Sonne hilft heizen

Auf unserem Dach des Anna-Hospitals konnte die geplante Solarthermie-Anlage installiert werden.

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16.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Die Mauer ist schmuck geworden, unser Garten soll es auch werden

Der historische Befund war Voraussetzung zur Erneuerung der Umfassungsmauer.

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15.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Aktionen im Gemeindesaal

Der Gemeindesaal als Herzstück unseres Gemeindezentrums wurde rechzeitig zu Weihnachten fertig. Er wirkt mit dem hellen gewachsten Holzfußboden, weißen Wänden und abgetönter Decke mit Gesims und Schattenfuge und den dimmbaren sechs großen Glas-Zylinder-Lampen sehr freundlich und einladend.

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14.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Das Herzstück: Unser Gemeindesaal

Unser Gemeindesaal im Mittelpunkt des Erdgeschosses nimmt Formen an: Nun ist die Wand herausgenommen, die bisher den Besprechungsraum der Diakonie-Sozialstation und den Raum der "Rappelkiste" trennte.

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14.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Treppe mit den "Notenlinien"

Nun wurde es Zeit, dass auch die Eingangshalle vor unserem Gemeindesaal ein ansehnliches Bild erhielt. Termin war die 125-Jahrfeier am 27. und 28. Juni 08. Die mit Rissen überzogenen Wände wurden gespachtelt, mit einem Fliess überklebt und hell gestrichen. Besonders liebevoll wurden die Profile der Decken-Stuckkante herausgearbeitet und die historischen Füllungstüren abgeschliffen und lackiert.

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13.02.2009, 01:00 von Fabian Grafe

Unser Garten ist angelegt - "Paten" für unsere Grünanlagen

Nun ist die Umfassungsmauer nach dem historischen Befund und Plänen des Gartenarchitekten Proske und Steinhausen von der Baufirma fertiggestellt und auch von der Denkmalpflege abgenommen. Zunächst sah der kleine Mauerteil aus den alten Steinen - links vom Törchen - sehr unansehnlich aus. Aber durch Abschleifen der grauen Mörtelreste und dann durch ein Festigen der Oberfläche kam die gleiche strahlende Farbigkeit wie bei den neuen Steinen zum Vorschein. Zunächst fehlten allerdings 3 rote Steine in dem Muster - man konnte kaum die gelben von den roten alten Steinen unterscheiden -; die sind jetzt aber ausgetauscht, sodass das Muster überall vorhanden ist. Nun sind die aus alten und neuen Steinen erstellten Mauerteile nicht mehr von einander zu unterscheiden. Nachdem die Baurechnungen von der Gemeinde bezahlt sind (Über 50.000,-€), erwarten wir jetzt den Förderanteil von 85% aus Städtebaumitteln im Rahmen der Neugestaltung des Platzes der Jugend.

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18.07.2008, 17:48 von Fabian Grafe

tabellarische Chronik des Anna-Hospitals von 1866 - 1990

Nachfolgend finden Sie eine tabellarische, chronologische Auflistung der Ereignisse von 1866 bis 1990 rund ums ehemalige Anna-Hospital im Platz der Jugend.

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